Vorträge anschauen 2010



Daniel Rosenthal / deutsch

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Foto: Kai Wiedenhöfer
Daniel Rosenthal gehört zu den besten deutschen Fotojournalisten der jüngeren Generation. Am Eröffnungstag des Lumix Festivals, Mittwoch, den 16. Juni, hat er um 17 Uhr im Hörsaal des Design Centers seine Arbeiten präsentiert. Geboren 1973 in Wiesbaden, hat er nach seiner Fotografen-Ausbildung am Lette-Verein in Berlin Fotojournalismus am London College of Communication studiert. Seitdem arbeitet er für diverse deutsche und ausländische Auftraggeber, zumeist zu aktuellen und sozialen Themen, und an eigenen Projekten. Seine Arbeiten wurden u.a. im stern, Geo, de Volkskrant, Greenpeace Magazin, FOCUS, Profil, Time Magazine, Independent Saturday Magazine veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Hansel-Mieth-Preis 2008 und dem Lead Award 2008 - Picture of the Year. Daniel Rosenthal ist Mitglied der deutschen Agentur laif.

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David Burnett / englisch

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Den Mitbegründer der bedeutenden US-Fotoagentur Contact Press Images, David Burnett, kann man wohl mit Fug und Recht einen alten Haudegen des Fotojournalismus nennen. In den etwa vier Jahrzehnten seiner fotografischen Karriere war der 63-jährige in 70-80 Ländern der Welt, so ganz genau weiß er es selbst nicht. Er ist als Fotojournalist ein Universalist, auf so vielen Themenfeldern hat er sich dabei bewegt. Ob Sport, Politik, klassische Länderreportage oder Portrait, Burnett hat alles fotografiert. Und als seien ihm die vielen fotografischen Genres noch nicht genug Abwechslung, hat er für das Fotografieren auch alles benutzt, was die Fotoindustrie so zu bieten hat: Kleinbild, Mittelformat, Großbild.

Das alles hat David Burnett immer auf hohem Niveau getan. Und mit Erfolg: Er wurde in den USA Press Photographer of the Year, bekam den World Press Photo Award und die hoch angesehene Robert Capa Gold Medal des Overseas Press Club of America. Sein Werk beschert den Besuchern am Eröffnungstag des Lumix Festivals (Mittwoch, 16. Juni, 19:30 Uhr) eine spannende Zeitreise durch die letzten 40 Jahre Fotojournalismus.

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Carolyn Drake / englisch

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Auf Grund eines technischen Problems existieren nur die ersten 18 Minuten des Vortrags.

Vor ihrer Karriere als Fotografin hat die 38jährige Carolyn Drake als Multimedia-Produzentin- und Designerin überwiegend vorm Computer gesessen. Irgendwann wurde ihr die Betrachtung der Welt ausschließlich über das Internet zu viel. Sie nahm eine Auszeit, reiste durch Südostasien und studierte danach Fotografie am International Center of Photography in New York und machte ihren Master in Visueller Kommunikation in Ohio.

Nach einem Praktikum bei National Geographic und einem Fotojob bei der Palm Beach Post ging sie, ausgestattet mit einem Fulbright Stipendium, für ein Jahr in die Ukraine. Dort entstand ihre mehrfach ausgezeichnete Arbeit über die am Boden liegende Kohle-Industrie.

Seit einiger Zeit lebt die Amerikanerin nun in Istanbul, von wo aus sie weiterhin in ganz Vorder- und Zentralasien fotografiert. Mittlerweile hat Carolyn Drake zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u.a. 2008 beim World Press Photo in der Kategorie »Feature Stories«.

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Sergey Maximishin / englisch

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Sergey Maximishin, einer der bedeutendsten Fotojournalisten in Russland, kommt zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Er zeigt am Donnerstag, den 17. Juni um 19.30 Uhr im Hörsaal des Design Centers seine Arbeiten. Schon im Rahmen seines Wehrdienstes war Maximischin Fotograf des sowjetischen Militärklubs auf Kuba. Nach seinem Physikstudium hat er sich entschlossen, noch Fotojournalismus in St. Petersburg zu studieren. Er arbeitete als Fotojournalist für Iswestija – eine der größten Tageszeitungen Russlands. Seine Arbeiten wurden in Stern, Time und Focus, The Wall Street Journal, Newsweek und anderen führenden Printmedien weltweit veröffentlicht. Neben mehreren nationalen Preisen, hat Sergey Maximishin zwei Mal den World Press Photo Award in den Kategorien »Arts and Entertainment« und »Daily Life« erhalten. Das Themenspektrum seiner Arbeiten ist sehr breit: Er hat unter anderem in Indien und dem Iran fotografiert, hauptsächlich aber in seiner Heimat Russland. Zumeist zeigen sie Szenen aus dem Alltagsleben, dass er in bizarren und wunderlichen Momenten mit der Kamera festhält.

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Ernesto Bazan / englisch

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Bis vor einem Jahr war der italienische Fotograf Ernesto Bazan hauptsächlich Insidern bekannt.
Dabei hatte er schon den W. Eugene Smith Grant, den Grant der Mother Jones Foundation für Fotojournalismus, den World Press Photo Award und die Stipendien der Alicia Patterson Foundation und der Guggenheim Foundation erhalten.

Doch dann bekam sein Buch »Cuba« auf dem New York Photo Festival im Mai 2009 den 1. Preis für das schönste Fotobuch des Jahres, das war sein endgültiger Durchbruch. Als er das Buch während des Fotojournalismus-Festival Visa Pour l'Image in Perpignan signierte, da trugen es viele Besucher zurück nach Hause wie eine kostbare Trophäe.

Von 1992 bis 2006 hat der aus Palermo stammende Bazan auf Kuba gelebt und dort in Workshops Fotografie unterrichtet. Während dieser Zeit entstand sein ungewöhnliches Kuba-Buch, eine Mischung aus erzählenden, surrealen und atmosphärischen Bildern. Bazan ist mit seinen dunklen Schwarzweißbildern ein Grenzgänger zwischen Fotojournalismus und Fotokunst. Je nach Bild schlägt der Zeiger mehr
in die eine oder die andere Richtung aus und für die Freunde guter Fotografie ist das allemal inspirierend.

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Wojciech Grzedzinski / englisch

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Der polnische Fotograf Wojciech Grzedzinski wird am Freitag, den 18.Juni um 19.30 Uhr einen Vortrag im Design Center auf der Expo Plaza halten. Mit nur 30 Jahren ist Grzedzinski der jüngste Vortragende des diesjährigen Festivals. Trotzdem hat er eine bereits beeindruckende Karriere hinter sich. Nach seinem Studium der angewandten Sozialwissenschaften, der Ethnologie, der Anthropologie und der Pädagogik arbeitete Grzedzinski für verschiedene Zeitungen und Agenturen, darunter auch Reuters und AFP. Sein Interesse liegt insbesondere in der menschenbezogenen Fotografie, die Personen sowohl im Alltag aber auch in extrem Situationen zeigt. Grzedzinski wurde bekannt mit Reportagen aus dem Kosovo, Georgien und Indonesien, in denen er die Auswirkungen von Kriegen und Naturkatasrophen auf den Alltag der Menschen zeigt. Der Pole ist Gründungsmitglied des Fotografen-Kollektivs »NapoImages« und gewann schon zahlreiche nationale und internationale Preise. So belegte er 2009 den 3. Platz beim World Press Photo Award in der Kategorie »Spot News Stories«.

Zur Webseite seines Kollektivs »Napo Images«

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Ed Kashi / englisch

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Ed Kashi. Foto: Uwe H. Martin

Der 1957 geborene New Yorker Fotograf Ed Kashi hat in mehr als 60 Ländern gearbeitet, dabei immer wieder für National Geographic, außerdem für The New York Times Magazine, Time und Geo. Er erhielt etliche Auszeichnungen in verschiedenen Disziplinen, neben World Press Photo Awards auch Preise für exzellente Prints sowie für experimentellen Film.

Seit 2002 produziert die Non-Profit Multimediaproduktionsfirma Talking Eyes Media seiner Frau Julie Winokur zusammen mit ihm in oft monatelanger Arbeit großangelegte Multimediaprojekte mit einer Kombination aus Videos, Toninterviews und Fotos.

»Diese Form erlaubt uns die Geschichten, die wir immer erzählen wollten, viel komplexer und vollständiger zu erzählen, als das im Print möglich ist. Wir erreichen viel mehr Menschen und können den Menschen selbst eine Stimme geben.«

Zur Webseite von Ed Kashi

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