Justin Jin / englisch

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Justin Jin


Foto: Anna Artemeva

Am Mittwoch, den 18. Juni um 17 Uhr hält der british-chinesische Fotograf Justin Jin einen Vortrag über seine Arbeit. Lumix-Fans kennen ihn als ausstellenden Fotografen schon vom ersten Festival im Jahre 2008, als eines seiner Bilder als Großplakat an der Fassade des Design Centers für das Festival warb.

Der Hongkong-Chinese Justin Jin, 40, absolvierte den größten Teil seiner Schulzeit in England, wo er später auch in Cambridge Philosophie und Politikwissenschaften studierte. Mit dem professionellen Fotografieren begann er während seine Korrespondenten-Tätigkeit für Reuters in China.

Seine Arbeit erzählt die Geschichten von Menschen, die in Russlands hohem Norden nach Öl und Gas suchen, von Millionen von Bauern, welche die chinesische Regierung zwangsumsiedelte oder den Arbeitsbedingungen von Migranten in Paris und Londnon. Justin Jin war Mitglied der World Press Masterclaas, hat den Magnum Foundation Grant und den Picture of the Year International gewonnen. Seit 1998 arbeitet er als freiberuflicher Fotojournalist. Heutet lebt Justin Jin in Brüssel.

Rob Hornstra / english

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Rob Hornstra

Am Mittwoch, den 18. Juni um 19:30 Uhr kehrt der niederländische Fotograf diesmal als Vortragender zum Lumix Festival zurück, nachdem er beim ersten Lumix Festival im Jahre 2008 bereits seine Bildserie »101 Milliardäre« ausgestellt hatte.

Sein Sotschi-Projekt, an dem er seit 2009 gemeinsam mit dem Filmemacher Arnold van Burgen gearbeitet hat, ist zurzeit in aller Munde, nicht nur in der Branche. Das ausführliche, gut recherchierte und gestalterisch innovative Multimedia-Stück beleuchtet in kritischer Weise die Hintergründe der Olympischen Spiele im russischen Sotschi.

Rob Hornstra wurde 1975 in den Niederlanden geboren. Seit seinem Abschluss an der Utrecht Art School im Jahre 2004 arbeitet er vorrangig an eigenen Langzeitprojekten. Er hat mehrere seiner Projekte als Bücher publiziert. 2012 gewann er einen ersten Preis beim World Press Photo Award.

 

Ragnar Axelsson

Der Wirkung seiner elegischen Schwarzweiß-Fotos von seiner Heimat Island und den Jägern Grönlands kann man sich nicht entziehen. Kein Fotograf wird so mit seinem Heimatland in Verbindung gebracht wie der 1958 in Island geborene Ragnar Axelsson. Themen seiner Bilder sind die Menschen des Nordens und sie erzählen vom Leben und Überleben in einer atemberaubenden und häufig harten Natur. Bauern, Hirten, Fischer, Jäger und Waldarbeiter sind die Protagonisten seiner Arbeit.

Seit 1976 arbeitet er für die isländische Zeitung »Morgunbladet«. Seine Arbeiten wurden in den Fotobänden »Die Seele des Nordens«, »Behind the Mountains« und »Die letzten Jäger der Arktis«. veröffentlicht. Einem größeren Kreis wurde er vor allem bekannt durch den 2011 gedrehten Dokumentarfilm »Gesichter der Arktis«.

Ragnar Axelsson wird am Donnerstag, den 19. Juni um 17 Uhr seine Fotos zeigen und von seiner Arbeit berichten.


Maxim Dondyuk / russisch & deutsch

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Maxim Dondyuk


Foto: Andrew Lubimov

Seine Bilder von den Auseinandersetzungen auf dem Majdan gehören zu dem Eindrucksvollsten, was in den letzten Monaten auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz fotografiert wurde – genau deswegen fanden Dondyuks Arbeiten ihren Weg auf die Seiten vieler renommierter internationaler Magazine. Aber auch seine mitfühlende Reportage über die Tuberkulose-Epedemie in der Ukraine lässt niemanden unberührt. Obwohl er erst 30 Jahre alt ist, hat er für seine Arbeiten bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewonnen.

Im Jahre 2012 war er einer der ausstellenden Fotografen des 3. Lumix Festivals. Jetzt kommt er als Vortragender zum 4. Lumix Festival. Am Donnerstag, den 19. Juni, wird er um 19:30 Uhr im Design Center über seine Arbeit berichten.


Alixandra Fazzina / englisch

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Alixandra Fazzina


Foto: Eduardo Diaz

Die Engländerin Alixandra Fazzina, geboren 1974, hat Fine Arts studiert, ehe sie ihre fotografische Karriere als Fotojournalistin im Bosnien-Konflikt begann. Seitdem hat sie ihre Arbeit nach Ost-Europa, Afrika, den Mittleren Osten und Asien geführt. Ihre Reportagen wurden in vielen großen Zeitungen und Magazinen gedruckt, unter anderem The Sunday Times, Time, Newsweek, The New York Times und Stern. Daneben hat sie auch für die UN und NGO’s fotografiert. Ihre Arbeit über den Exodus von Migranten und Flüchtlingen von Somalia auf die Arabische Halbinsel hat sie in ihrem Buch “A Million Shillings: Escape from Somalia“ 2010 publiziert. Ihr aktuelles Langzeit-Projekt „The Flowers of Afghanistan“ dokumentiert die Geschichten von afghanischen Kindern und Jugendlichen, die durch eine Flucht nach Europa dem Krieg in ihrem Heimatland entkommen wollen.

Alixandra Fazzina lebt seit 5 Jahren in Islamabad in Pakistan.

Michael von Graffenried / deutsch

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Michael von Graffenried


Mit Michael von Graffenried, Schweizer Fotograf mit Wohnsitz in Paris, hat jetzt der letzte Fotograf des Vortragsprogramms zugesagt. In seiner beruflichen Laufbahn machte er mit zahlreichen ungewöhnlichen Arbeiten auf sich aufmerksam. Dazu gehörten u.a. seine Reportage über die Prostituierten, die vorm Schweizer Bundeshaus auf Kunden warten, eine Reportage über Nudisten und die im Panoramaformat fotografierte Reportage über das Alltagsleben im vom Bürgerkrieg zerstrittenen Algerien.

Neben dem Gewinn des World Press Photo Award wurde Michael von Graffenried zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und er erhielt 2010 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.




Michael von Graffenried hält seinen Vortrag am Freitag, den 20. Juni um 19:30 Uhr.

 


Zed Nelson


Photos:
Zed Nelson/INSTITUTE

Der britische Dokumentarfotograf Zed Nelson hält am Samstag, den 21. Juni um 11 Uhr einen Vortrag über seine Arbeit. Zed Nelson, Jahrgang 1965 und geboren in Uganda, wurde für seine Arbeiten vielfach ausgezeichnet, darunter beim World Press Award, Alfred Eisenstaedt Award, Visa d`Or und Picture of the Year. Er wurde in der Tate Britain ausgestellt und in der National Portrait Gallery und Arbeiten von ihm befinden sich in der ständigen Sammlung des Victoria & Albert Museums in London

Zed Nelson fotografiert im Auftrag von Redaktionen, arbeitet aber auch an eigenen längerfristigen Projekten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören »Gun Nation«, »Love Me« oder »Right Wing Along the Rio Grande«

Zed Nelson hat am Polytechnic of Central London »Photography as fine art« studiert und lebt heute in London.


Gerd Ludwig / deutsch

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Gerd Ludwig


Foto: Anthony Friedkin

Am Samstag, den 21. Juni wird Gerd Ludwig im Hörsaal des Design Centers über seine Arbeit berichten und Ausschnitte aus seinen zahlreichen Reportagen und Projekten zeigen.
Gerd Ludwig, der seit 1983 in den USA lebt und seit 1992 Vertragsfotograf des amerikanischen Magazins National Geographic ist, hat in seiner langen Karriere zahlreiche Preise für seine Arbeit erhalten, darunter auch den Lucie Award als International Photographer of the Year, der in den USA als Oscar der Fotografie gilt.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Veränderungen in der ehemaligen Sowjetunion.

Gerd Ludwig, geboren 1947 in Alsfeld/Hessen, lebt heute in Hollywood. Er studierte Fotografie bei Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen und war Mitbegründer der Fotografenagentur VISUM. Vor seinem Umzug in die USA arbeitete er bereits für alle großen Magazine in Deutschland, sowie Life und Times.